Leistungsspektrum

Traditionelle Chinesische Medizin - Akupunktur - Tai Chi



TCM eignet sich sowohl zur Behandlung von akuten als auch von chronischen Erkrankungen. Dieses seit Jahrtausenden bewährte Medizinsystem besteht aus folgenden Teilverfahren:

  • Chinesische Arzneimitteltherapie

    Bei der chinesischen Arzneimitteltherapie werden hauptsächlich pflanzliche Heilmittel verwendet, seltener tierische und mineralische Stoffe. Sie werden individuell für einen Patienten zusammengestellt und auf das ganz persönliche Krankheitsbild abgestimmt.

    Besonders berücksichtigt werden hierbei die verschiedenen Geschmacksrichtungen salzig, bitter, sauer, süß und scharf, aber auch die Temperatureigenschaften der Heilkräuter.

    Aus den Heilkräutern wird meist ein Sud durch so genannte Abkochung hergestellt, der in der »chinesischen Apotheke« gekauft werden kann und zu Hause nach entsprechender Vorschrift verdünnt werden muss.

    Häufig werden die chinesischen Arzneimittel auch in Form von Tee angeboten.

  • Akupunktur

    Akupunktur ist eine chinesische Heilmethode, bei der die Haut mit einer dünnen Nadel aus Gold, Silber oder Edelstahl an bestimmten Stellen, den Akupunkturpunkten, durchstochen wird. Diese Einstiche sind kaum spürbar.

    Die Akupunkturpunkte sind »Öffnungen« in der Haut, durch die Leitbahnen, auf denen das Qi fließt, erreicht und beeinflusst werden.

    Durch die Stiche mit den AkupunkturnadeIn wird ein Reiz auf das Energiesystem des Körpers ausgelöst. Dadurch wird der Fluss des Qi angeregt und gekräftigt oder krankmachende Energien werden aus dem Körper herausgeleitet.

    Die Akupunkturnadeln bleiben für ca. 15-30 Minuten in den Einstichstellen der Haut.

  • Tuina (Massage)

    Tuina ist eine besondere Massagetechnik aus China. Sie bedeutet übersetzt soviel wie »Streichen und Kneten«. Sie vereint Erkenntnisse aus Gymnastik, Massage, Akupunktur, Moxibustion und Orthopädie und stützt sich auf die Grundlagen der TCM.

    Mit speziellen Handtechniken werden die Leitbahnen »durchlässig« gemacht, um Stauungen des Qi-Flusses zu beseitigen.

    Ihre Wirkung beruht auf der Anregung der Blutzirkulation, der Mobilisierung von versteiften Gelenken und der Erwärmung bestimmter Körperpartien, wodurch auch eine Wirkung auf innere Organe stattfinden kann.

  • Qigong

    Qigong (sprich: schigung) bedeutet Qi Übungen, Umgang mit dem Qi.

    Spezielle Bewegungsübungen zielen darauf ab, das Qi im Körper zu harmonisieren, es in gleichmäßigem Fluss zu halten und auf diese Weise Krankheiten entgegenzuwirken. Der Übende versucht zu nächst das Qi wahrzunehmen, es zu aktivieren und mittels seiner Vorstellungskraft durch den Körper zu leiten oder an die von einer Erkrankung befallenen Stellen des Körpers zu lenken.

    Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Qi verstärkt an einem bestimmten Akupunkturpunkt zu sammeln. Mit der Qi-Kraft können Blockaden gelöst werden, oder der Therapeut kann mit seinem Qi auf den Patienten einwirken und so energetische Mangelzustände beeinflussen.

  • Chinesische Diätetik

    Die chinesische Diätetik ist eine Ernährungstherapie, bei der es nicht um Kostreduktion oder »Kalorienzählen« geht.

    Die chinesische Medizin benutzt Lebensmittel, um Krankheiten vorzubeugen und andere therapeutische Maßnahmen zu begleiten und zu unterstützen.
    Chinesen bewerten Lebensmittel nach Farbe und Geschmack.

    Wer Probleme mit dem Herz hat, sollte Tomaten essen, da »Rot« Herz- und Kreislauf stärkt. Bei einer schwachen Leber hilft grünes Gemüse. Scharfe Lebensmittel öffnen Poren und leiten Krankheiten nach außen ab. Bitteres entgiftet den Körper, Süßes stärkt den Magen und Salziges löst Nierenstein auf.

  • Schröpfungen

    Schröpfen ist eine Therapieform aus uralter chinesischer Medizin. Dabei wird ein Krankheitsherd durch "negativen" Druck gereizt.

    Schröpfen kann man bei einer Vielzahl von Erkrankungen:

    • Schmerzen (Kopf, Magen, Rücken, Gelenke)
    • Erkältung
    • Schwindel
    • Schmerzhafte Regelblutung
    • Bronchitis
    • Schlafstörungen

    Schröpfen hat keine Nebenwirkungen, bis auf gelegentliche harmlose Blutergüsse.
    Es gibt nur wenige Kontraindikationen.

  • Teemischungen

    Tee ist seit dem Jahr 2737 vor Christi Geburt bekannt. Damals lebte Kaiser Shen Nung. Er machte Rast auf einem seiner Jagdausflüge, als plötzlich ein paar Blätter von einem Baum direkt in den Kessel fielen, in dem Wasser gekocht wurde. Das Wasser färbte sich und roch so köstlich, dass der Kaiser davon probierte. Zu seiner Freude fühlte er sich frisch, seine Müdigkeit war verschwunden. Der Kaiser pflanzte diesen Baum in seinem Garten an und verwendete das Getränk als Medizin.

    Erst 1295 nach Christi Geburt brachte Marco Polo den Tee nach Europa.

    Heute gibt es in China ca. 350 verschiedene Teebaumarten und über 1000 Sorten Tees.

  • Tai Chi

    Tai Chi entstammt dem Jahrtausende alten Erbe der chinesischen Kultur und wird bestimmt durch "organisierte" körperliche Bewegungen, die rhythmisch und im Einklang mit physiologischen und emotionalen Gesetzmäßigkeiten ablaufen.

    Tai Chi basiert auf dem Prinzip, dass Gesundheit und Gelassenheit notwendige Voraussetzungen für die Entwicklung der eigenen Kräfte und Fähigkeiten sind.

    Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Vorbeugen ist besser als Heilen."

    Tai Chi als Heilgymnastik ist eine Methode, die zu natürlicher Gesundheit verhilft. Ihr Prinzip liegt darin, durch zeitlich angemessene Bewegung den Organismus zu normaler, natürlicher Tätigkeit anzuregen und zu stärken:

    Energie ohne Anspannung,
    Stärke ohne Härte,
    Vitalität ohne Nervosität,
    und das Erlangen der richtigen Gelassenheit.

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